. .
Illustration

TAIWAN

Investitionen

Standort Taiwan

Der Norden Taiwans ist das Zentrum der ökonomischen Aktivität. Vorreiter in punkto Forschung und Entwicklung ist ebenfalls der Norden, der mit dem Hsinchu Science Park, dem taiwanischen Silicon Valley, und dem Industrial Technology Research Institute, über die wichtigsten Projekte verfügt. Auch im Messe- und Transportwesen hat diese Region die Nase vorn.

Taiwan bietet für die High-Tech-Industrie ein ideales Umfeld und attraktive Standorte in einer Vielzahl von Industriezonen mit Branchenschwerpunkten. Zwar ist der Heimatmarkt relativ klein. Die Insel eignet sich aber aufgrund der engen kulturellen und sprachlichen Verflechtungen als Testfeld und Sprungbrett für den chinesischen Markt.

Für ausländische Dienstleistungsunternehmen bieten sich gute Chancen. Die Internationalisierung des taiwanischen Dienstleistungsmarktes als auch der -unternehmen genieße oberste Priorität. Um die gesteckten Ziele zu erreichen, muss Taiwan mehr Unternehmen aus dem Ausland anlocken und durch internationale Kooperationen bei Technologie und Fachwissen die Wettbewerbsfähigkeit stärken.

In einigen Dienstleistungssparten ist Taiwan bereits jetzt ein interessanter Partner für ausländische Firmen: So haben über 20 multinationale Unternehmen F&E Zentren auf der Insel errichtet. Darunter auch die deutsche Merck KGaA, die mit dem Liquid Crystals Centre Taiwan daserste Zentrum für die Herstellung von Flüssigkristallen in Taiwan geschaffen hat. Aufgrund des gleichen kulturellen Hintergrundes kann das Land als Entwicklungszentrum sowie als Testmarkt für sämtliche chinesischsprachigen Märkte dienen.

Taiwanische Fördermaßnahmen:
Das Land bietet eine ganze Palette von Investitions- und Steueranreizen. Grundsätzlich zielen die Maßnahmen darauf
ab, die Hochtechnologiebranchen zu fördern, die Forschungs- und Entwicklungs- (F&E-) Intensität der Produktion zu erhöhen sowie das Potenzial des Dienstleistungssektors stärker als bisher auszuschöpfen.

In steuerlicher Hinsicht reduziert sich beispielsweise der Quellensteuersatz auf Dividenden, die ins Ausland überwiesen werden sollen, von 25% auf 20%. Darüber hinaus genießen Unternehmen unter anderem einen 20jährigen Schutz vor Enteignung, wenn der Anteil des ausländischen Kapitals über 45% liegt.

Investiert ein Unternehmen in Ausrüstung oder Technologie in den Bereichen Automatisierung, Wiederverwertung, Abfallreduktion, Luftreinhaltung, neue Energien, Energieeinsparung und -effizienz sowie Verringerung von Treibhausgasen, so kann es zwischen 5% und 20% der dafür verausgabten Mittel von seiner Einkommensteuerschuld abziehen. Zu den weiteren Anreizen zählen unter anderem Subventionen und zinsgünstige Darlehen. Um bei Herstellern mit F&E-Potenzial die Entwicklung neuer Produkte zu fördern, kann die Regierung beispielsweise Subventionen bis zur Höhe von 50% der Entwicklungskosten gewähren.

Taiwan bietet Investoren verschiedene Arten von Sonderwirtschaftszonen an:
- Exportverarbeitungszonen (Export Processing Zones, EPZ)
- Staatliche Industrieparks (Government Regulated Industrial Parks)
- Wissenschaftsorientierte Industrieparks (Science-based Industrial Parks)
- Umwelttechnologieparks (Environmental Science and Technology Parks, ESTP)
- Freihäfen (Free Ports)

Kontaktanschriften finden Sie hier

Bewertung abgeben

rate-0.0 0.0 (Durchschnittliche Bewertung von 0 Besuchern)

DOKUMENT-NR. 30326

  • MEHR ZU DIESEM THEMA

  • ANSPRECHPARTNER

  • Telefon: 0621 5904-1920
  • Fax: 0621 5904-1904

Kontaktdaten speichern (V-Card)
  • +++GREATER CHINA AKTUELL+++

  • +++ AKTUELLES INTERNATIONAL +++

02.05.2012

EU-Kommission gibt kurzfristige Hermesdeckungen für Griechenland frei

Deutsche Exporteure können ab sofort ihre kurzfristigen Forderungen gegenüber Kunden in Griechenland nicht nur über private Anbieter absichern, sondern auch mit staatlichen Exportkreditgarantien.
mehr

19.04.2012

Aktuelle Industriestatistik Pfalz: Rekord-Exportquote 2011 gehalten

Nach dem Rekordjahr 2010 erreicht die Exportquote in der Pfalz auch in 2011 den Wert von 60,8 Prozent. Dies ist die höchste jemals errechnete Exportquote für den IHK-Bezirk Pfalz. Zum Vergleich: Die Exportquote für gesamt Rheinland-Pfalz erhöhte sich im gleichen Zeitraum von 50,2% auf 50,8%; für Deutschland verringerte sie sich minimal von 44,4% auf 44,3%. mehr