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INTERNATIONAL

Förderprogramme

1. Messeförderungsprogramm des Landes Rheinland-Pfalz

Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz GmbH

Holzhofstr. 4
55115 Mainz
Tel.: 06131 985-333 (Info-Hotline)
Fax: 06131 985-191
Email: isb-messe@isb.rlp.de

Die Förderung von exportorientierten Messen, Produktpräsentationen, Kooperationsbörsen und Gemeinschaftsveranstaltungen des Landes Rheinland-Pfalz sind förderfähig. Die Förderung erfolgt in Form eines pauschalierten Zuschusses von Maximal 50 Prozent der Kosten. Dabei wird pro Messeteilnahme ein Grundbetrag von 250 Euro bis 1000 Euro sowie ein standflächenbezogener Zuschlag von 50 Euro/qm bis 250Euro/qm bereitgestellt. der Zuschuss beträgt maximal 7500 Euro pro Messeteilnahme (bei Gemeinschaftsveranstaltungen des Landes maximal 10000 Euro).

Die entsprechenden Anträge erhalten Sie auch bei Ihrer zuständigen IHK in Rheinland-Pfalz.

2. Exportgarantieprogramm

a. Fördervoraussetzungen

  • kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 76,7 Mio. EURO Vorjahresumsatz
  • Übernahme von Ausfallgarantien für Bietungs-, Anzahlungs-, Lieferungs- und Leistungsgarantien sowie ähnliche Gewährleistungen im Rahmen von Exportgeschäften

b. Fördermittel

  • Ausfallgarantien bis zu 70 Prozent des EURO-Gegenwertes der von der Hausbank zu stellenden Gewährleistung (gilt auch bei Übernahme mehrerer Gewährleistungen für ein Exportgeschäft)

Die Antragstellung erfolgt über eine Hausbank der eigenen Wahl!

Rheinland-Pfalz:

Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz
Referat 8403
Postfach 3269
55022 Mainz
Tel.: 06131 16 21 21
Fax: 06131 16 40 33

Außenwirtschaftsförderung des Bundes

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
Scharnhorststrasse 34-37
10115 Berlin
Tel. (030) 2014-9
Fax (030) 2014-7010

Zu den Förderleistungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie gehören:

  • Hermes- Ausfuhrgewährleistungen
  • Kapitalanlagegarantien
  • Gewährleistungen für ungebundene Finanzkredite (UFK)
  • Kombination aus kommerziellen Krediten und Mitteln der Finanziellen Zusammenarbeit
  • Kredite zur Förderung von Niederlassungen in Lateinamerika

Auslandsmesseförderung Bund / Land

Mit dem Ziel der Erschließung ferner und teils schwieriger Wachstumsmärkte wird jährlich ein Programm mit Schwerpunktsetzung von Weltregionen neu aufgelegt.

a. Fördervoraussetzungen

  • Teilnahme an einer im Auslandsmesseprogramm des Bundes / Landes festgelegten Messe
  • ohne Beschränkung grundsätzlich alle deutschen Hersteller

b. Beteiligungsform / Förderung

  • Firmengemeinschaftsbeteiligungen in Form eines offiziellen Gemeinschaftsstandes (geschlossenes und repräsentatives Auftreten sowie Produktpräsentation) unter dem Dach des Bundes/Landes
  • organisatorische/finanzielle Unterstützungsleistungen (unterschiedliche Förderrichtlinien)

Bund:

Ausstellungs- und Messeausschuss der Deutschen Wirtschaft e.V.

Littenstraße 9
10179 Berlin
Tel. 030 24000-0
Fax 030 24000-263
E-Mail: info@auma.de
www.auma.de 

Rheinland-Pfalz:

Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung Rheinland-Pfalz

Referat 8403
Postfach 3269
55022 Mainz
Tel.: 06131 16 21 21
Fax: 06131 16 40 33

Europäische Kommission
Development and Cooperation - EuropeAid
B-1049 Brussels, Belgium
Tel. (+32) 02 296 10 06
E-Mail: europeaid-info@ec.europa.eu

www.al-invest4.eu

Inhalt der Initiative AL-Invest der Europäischen Union ist die Förderung der Kontaktherstellung und Vorbereitung von Partnerschaften zwischen europäischen und lateinamerikanischen Unternehmen. Diese wird insbesondere durch in Europa und Lateinamerika stattfindende Kooperationsbörsen realisiert.

a. Kontakte im Rahmen von

  • sektorübergreifenden Partenariaten für Lateinamerika
  • Branchentreffen - Treffen von Teilnehmern aus mindestens drei europäischen und einem lateinamerikanischen Land am Rande internationaler Fachmessen
  • individuellen Gesprächen mit dem Ziel einer "industriellen Kooperation" (Handelsbeziehungen bis Jointventures)

b. Fördermittel

  • Teilnehmer haben bis auf eine anfallende Bearbeitungsgebühr nur ihre individuellen Reise- und Aufenthaltskosten zu tragen.


KfW-Bankengruppe

Palmengartenstrasse 5-9
60325 Frankfurt/Main
Tel. (069) 74 31-0
Fax (069) 74 31-29 44
Internet: www.kfw.de 

Die Förderprogramme der KfW (ehemals Kreditanstalt für Wiederaufbau) umfassen:

  • KfW-Mittelstandsprogramm Ausland (KMU bis zu 500 Mio. EURO Vorjahresumsatz); langfristige Finanzierung von Investitionsvorhaben, insbesondere im Bereich des Technologietransfers; Finanzierung von vorbereitenden Untersuchungen/Projektstudien; Finanzierung i.d.R. bis zu 75 Prozent
  • Niederlassungs- und Technologieprogramm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)
  • Export- und Projektfinanzierung


Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG)
Abteilung Wirtschaftskontakte oder Infrastrukturfinanzierung
Belvederestrasse 40
50933 Köln
Tel. (02 21) 498 64 40
Fax (02 21) 498 62 90

Folgende Förderleistungen bietet die Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH:

  • Projektfinanzierung Ausland:
    Finanzierungsinstrumente sind langfristige Darlehen, beteiligungsähnliche Darlehen, Beteiligungen, Bürgschaften, Garantien. Der Finanzierungsanteil geht bis zu 35 Prozent (Überschreitung möglich bei Erweiterungs-, Rationalisierungs- oder Modernisierungsinvestitionen).
  • Fördermittel zur Erstellung von Studien bei konkreten Investitionsvorhaben (mittelständische Unternehmen bis 500 Mio. Euro Jahresumsatz)
  • Projekt-Beratung/Studienfinanzierung
  • Risikomanagement
  • Projektfinanzierung bei Infrastrukturvorhaben
  • PPP-Projekte (Public-Private-Partnership)


AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH

Große Gallusstrasse 1-7
60311 Frankfurt / Main
Tel. (069) 298 91-00,-203
Fax (069) 298 91-200

Die AKA Ausfuhrkredit-Gesellschaft mbH bietet Kredite im Rahmen von Plafonds an.


Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ)
Dag-Hammarskjöld-Weg 1-5
65760 Eschborn
Tel. (061 96) 79-0
Fax (061 96) 79-11 15

Die GTZ führt im Auftrag der Bundesregierung, vertreten durch das Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), die Vorhaben der Deutsch-Chilenischen Technischen Zusammenarbeit (TZ) durch. Schwerpunkte der TZ sind u.a. die Förderung der beruflichen Bildung und der kleinen und mittleren Unternehmen. Außerdem führt die GTZ sogenannte PPP-Projekte (Public-Private-Partnership) durch. Dabei haben die von einem deutschen Unternehmen geplanten Investitionen einen nachhaltigen Entwicklungscharakter für das die Investition empfangene Land.


PricewaterhouseCoopers (PwC)

New-York-Ring 13
22297 Hamburg
Tel. (040) 6378-0
Fax (040) 6378-10 30

Für förderungswürdige Kapitalanlagen deutscher Unternehmen im Ausland werden zur Absicherung des politischen Risikos Garantien des Bundes übernommen. PwC ist dabei vom Bund mit der Bearbeitung beauftragt.


Hermes-Kreditversicherungs AG

Friedensallee 254
22763 Hamburg
Tel. (040) 88 34-10 57
Fax (040) 88 34-10 59

Zur Absicherung der mit Exportgeschäften verbundenen wirtschaftlichen und politischen Risiken können deutsche Exporteure Ausfuhrgewährleistungen des Bundes (Hermes) in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist, dass die Ausfuhr deckungswürdig ist und es sich um Ausfuhren handelt, an deren Durchführung ein besonderes staatliches Interesse Deutschlands besteht.

Grundsätzlich können Hermes-Ausfuhr-Gewährleistungen verschiedene Formen annehmen:

  • Deckungen für Einzel-Geschäfte;
  • revolvierende Deckungen für kontinuierliche Exporte oder
  • pauschale Absicherungen über eine Ausfuhr-Pauschal-Gewährleistung.

Public Private Partnership (PPP)

Deutsche Unternehmen können bei der SEQUA eine Förderung ihrer Vorhaben in Entwicklungsländern im Rahmen des PPP-Programms beantragen.

  • Ziel des Programms: Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) bietet finanzielle Unterstützung für Vorhaben deutscher Unternehmen mit entwicklungspolitischem (Zusatz)-Nutzen.
  • Adressaten: Gefördert werden Projekte, die betriebswirtschaftlich rentabel sind und zusätzlich positive entwicklungspolitische Wirkungen erzielen. Das Vorhaben muss außerhalb Ihres unternehmerischen Kerngeschäfts liegen und darf noch nicht begonnen haben.
  • Finanzierung: Wird ein Vorhaben oder werden Teile eines Vorhabens im Sinne des PPP-Konzeptes als förderfähig anerkannt, so kann hierfür ein öffentlicher Zuschuss in Höhe von bis zu 50 % (maximal 200.000 Euro) gezahlt werden.
  • Förderbereiche: PPP-Vorhaben sind in vielen Feldern möglich und reichen von der Gründung eines Joint Ventures über Aktivitäten im Bereich der beruflichen Aus- und Weiterbildung bis zur Investition in neue Technologien, besseren Umweltschutz, Qualitätssicherung oder Arbeitssicherheit.
  • Dauer: Der Förderzeitraum für ein PPP-Vorhaben umfasst maximal 2 Jahre.
  • Rolle der SEQUA: Die SEQUA ist neben DEG, GTZ und KfW mit der Durchführung des PPP-Programms beauftragt. Sie nimmt Förderanträge entgegen, berät die Antragsteller, stellt die PPP-Förderfähigkeit eines Vorhabens fest, entscheidet über die Höhe des Zuschusses, schließt hierüber einen Vertrag mit dem Antragsteller und prüft die Durchführung. Die SEQUA informiert gerne zu weiteren Einzelheiten des Förderprogramms und gibt Auskunft zu konkreten Vorhaben. Anfragen bitte an:

Stiftung für wirtschaftliche Entwicklung und berufliche Qualifizierung (SEQUA)
Alexanderstr. 10
53111 Bonn
Telefon: 0228 - 98 238 - 0
Fax: 0228 - 98 238 - 19
www.sequa.de
ppp-team@sequa.de 

Informationen über PPP finden Sie auch unter
www.develoPPP.de

Investitionsförderung durch den chilenischen Staat / Institutionen

Bitte beachten Sie die Rubrik "wirtschaftsrechtliche Aspekte" wegen der möglichen Vereinbarung von Steuerfestschreibungen.

Bitte konsultieren Sie die Deutsch-Chilenische Industrie- und Handelskammer (dort erhalten Sie eine detaillierte Zusammenstellung der chilenischen Förderprogramme und nähere Informationen zu den Förderkriterien!) vor Ort oder wenden Sie sich direkt an die genannten Institutionen.

  • Kapitalbeteiligung durch EUROCHILE
    Fundación Empresarial Comunidad Europea Chile - EUROCHILE
    Hernando de Aguirre 1549, Providencia
    Santiago, Chile
    Tel.: (+56) 2 204 93 63
    Fax: (+56) 2 274 15 11
    Email: info@eurochile.cl
    Beteiligung EUROCHILEs an Jointventures zwischen europäischen und chilenischen Unternehmen; nach festzulegendem Zeitraum Rückzug aus dem Projekt in vorab vereinbarter Form.

  • Kreditlinien CORFO - KfW für Chile
    Corporación de Fomento de la Producción - CORFO
    Moneda 921
    Santiago, Chile
    Tel.: (+56 2) 631 82 00
    Fax: (+56-2) 671 10 58
    Email: info@corfo.cl

Kreditlinien zur Finanzierung von langfristigen Investitionen in Festkapital für die Entwicklung der Produktion chilenischer Unternehmen (Kreditlinien B.11 und B.12, wobei sich die Förderbedingungen und -umfänge voneinander unterscheiden). Als "chilenische Unternehmen" gelten dabei solche, die nach chilenischem Recht gegründet wurden.

Darüber hinaus gibt es Finanzierungsmöglichkeiten/Förderungen für

  • Produktionsmittel und Außenhandel (Kreditlinie B.22)
  • Projekte zur Entwicklung von technologischen Innovationen (FONTEC - Fondo Nacional de Desarrollo Tecnológico y Productivo)
  • technologische Infrastrukturprojekte zur Produktivitätssteigerung und Qualitätssicherung
  • Gemeinschaftsprojekte im Bereich des Technologietransfers zur Modernisierung der Produktion
  • Studien zur Beurteilung von Investitionsvorhaben

Besondere Erwähnung verdient das Programm Todo Chile der CORFO. Es verfolgt das Ziel, die Regionen Chiles wirtschaftlich zu fördern, gemäß ihren jeweiligen Standortvorteilen. Mittels spezieller Finanz- und Förderinstrumente werden dabei potentiellen Investoren besondere Bedingungen geboten, um sich in der jeweiligen Region anzusiedeln. Die Förderung wird zwischen dem an einer Investition interessierten Unternehmen, CORFO sowie der Gebietskörperschaft ausgehandelt und kann bspw. Teilfinanzierungen, Subventionen sowie Gewerbesteuerbefreiungen umfassen. Da mit dem Programm eine Dezentralisierung bei den Industrieansiedlungen erreicht werden soll, ist der Bereich Santiagos der am wenigsten geförderte.

Instrumente der Exportförderung durch den chilenischen Staat

Exportrückerstattung für nicht traditionelle Produkte

Diese Art der Förderung wird Exporteuren von nichttraditionellen Gütern gewährt. Ziel ist es, die nichttraditionellen Exporte zu steigern und dabei die bei der Herstellung der Produkte entstehenden Kosten auszugleichen. Dabei müssen die Exportprodukte nationalen Ursprungs sein und dürfen nicht unter die Warennummer 7401.0500, 4101.0100, 4101.0200 und 4101.0300 fallen. Gemäß den Vorgaben der WTO soll dieser Mechanismus als Anreiz verstanden werden und schrittweise abgebaut werden.

Der Antrag zur Erstattung muss beim staatlichen Rechnungshof gestellt werden.

Rückerstattung von Zollabgaben

Exporteure von Gütern und Dienstleistungen können auf einem vorgefertigten Formular und den erforderlichen Zusatzdokumenten bei der Nationalen Zollbehörde einen Antrag auf Rückerstattung von Zollabgaben und sonstigen Abgaben für die Einfuhr von

  • Rohstoffen,
  • Halbfertigprodukten sowie
  • Teilen, die als Werkstoffe verwendet oder die bei der Herstellung von Exportgütern verwendet bzw. verbraucht werden stellen.

FAT-Ambiental - Fondo de Asistencia Tecnica Ambiental

Mittels dieses speziell auf Umweltschutzmaßnahmen in Unternehmen ausgerichteten Förderprogramms haben chilenische Unternehmen die Möglichkeit, eine staatliche Subvention von bis zu 70 % der Gesamtkosten von Ökoaudit-Verfahren, technisch-ökonomischen Studien und anderen Beratungsdienstleistungen zu erhalten. Das Förderprogramm wird von der staatlichen Wirtschaftsfördergesellschaft CORFO geleitet. Details zu diesem Programm erhalten Sie bei der Deutsch-Chilenischen Industrie- und Handelskammer über den zuständigen Umwelt-Area-Manager.

Quelle:

Förderprogramme und Finanzierungsinstrumente für Lateinamerika
Ein praxisorientierter Leitfaden 1998
Herausgeber:
Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH Informationsdienste
IHK-Ges. zur Förderung der Außenwirtschaft und der Untern.förderung mbH
Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Manager Magazin Verlagsgesellschaft mbH

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