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RECHT

Schutz vor Wirtschaftskriminalität und Industriespionage

Kriminalität in der Wirtschaft ist ein Thema, mit dem sich auch Ihr Unternehmen dringend auseinandersetzen muss: Jedes zweite Unternehmen (52 Prozent) war im Jahr 2011 von mindestens einem Schadensfall betroffen. Studien belegen, dass besonders kleine und mittlere innovative Unternehmen gefährdet sind. Es trifft eben nicht nur immer die anderen! Unternehmensspezifisches Know-how entscheidet über Ihre Position am Markt.

In jeden Unternehmen gibt es mindestens fünf Prozent des unternehmenseigenen Wissens, das aus strategischen und unternehmerischen Gründen schützenswert ist. Dies können Daten über „Premiumkunden“, Verkaufszahlen, Patente, technische Anleitungen oder andere wichtige Informationen sein. Doch viele Unternehmen sind sich der Bedeutung dieser Daten und des vorhandenen Interesses Dritter nicht bewusst. Was dies bedeutet, zeigen aktuelle Zahlen, wonach im letzten Jahr in mehr als jedem zehnten Unternehmen allein wichtige Unternehmens- oder Kundendaten gestohlen wurden. Eine der vielen Facetten der Wirtschafts- und Industriespionage. Sieben Prozent der befragten Unternehmen brachten einen eindeutigen Fall zur Anzeige.

Für Deutschland, mit seinen hochtechnologisierten und innovativen Unternehmen, ist eine aktive Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität (Spionage fremder Staaten und Geheimdienste) sowie der Industriespionage (Spionage fremder Unternehmen) ein wichtiges Thema. Nicht zuletzt die Festnahme eines russischen Spionageehepaars in jüngster Vergangenheit hat gezeigt, dass hier auch und gerade für mittelständische Unternehmen ein hohes Risiko besteht.

Einführende, aber auch vertiefende Hilfen bieten das Bundesamt für Verfassungsschutz in Köln sowie das Landesamt für Verfassungsschutz in  Rheinland-Pfalz.

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Derzeit wird die Wirtschaft der Region wieder vom sogenannten Adressbuchschwindel heimgesucht. Eine „Gewerbeauskunft-Zentrale” frägt massenhaft Firmendaten ab – die wirklichen Kosten stehen aber im Kleingedruckten. Die IHK Pfalz hilft betroffenen Pfälzer Unternehmen.
Ansprechpartner bei der IHK Pfalz ist Ass. jur. Heiko Lenz, Tel. 0621 5904-2020, E-Mail: heiko.lenz@pfalz.ihk24.de.