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IHK24

Ernst-Schneider-Preis


40. Ernst-Schneider-Preis der IHKs verliehen

Griechenland am Boden, die Politik auf einem Sondergipfel mit der Rettung des Euro beschäftigt. Zeitgleich wurde am 26. Oktober in der Kölner Vulkanhalle der Ernst-Schneider-Preis der IHKs für herausragende Wirtschaftsberichterstattung verliehen. Parallelen gab es genug. Viele nominierte Beiträge, die die fast 700 Gäste in Einspielern sahen, waren hochaktuell. Sie hießen „Zockerjagd für Anfänger“, „Griechenlandkrise“ oder „Bankraub“. 

Walter Richtberg, Vorsitzender des seit 40 Jahren verliehenen Journalistenpreises der deutschen Wirtschaft, ging auf die Tragweite der Themen ein: „Wirtschaft ist kompliziert und zunehmend schwer zu verstehen - aber von großer Bedeutung, denn sie prägt ganz entscheidend die Gesellschaft“. Mit Paul Bauwens-Adenauer war er sich einig, dass ökonomische Ent­scheidungen von Politik und Medien besser erklärt werden müssen. Der DIHK-Vizepräsident und Kölner IHK-Chef formulierte es so: „Die Menschen müssen verstehen, wie Wirtschaft funktioniert, damit sie in einer lebendigen Demokratie Entscheidungen der Politik kritisch begleiten können.“

Rege Beteiligung am Wettbewerb

Oliver Welke moderierte die Gala, zu der Landesminister, Intendanten und zahlreiche Chefredakteure gekommen waren, erwartet witzig und schlagfertig. Der gerade mit dem Deutschen Comedypreis ausgezeichnete Entertainer amüsierte sich mit den Gästen über die Videocollage „9,6%“, die die Kunsthochschule für Medien Köln über das Genre Talkshow produziert hatte. Renommierte Journalisten wie Nikolaus Brender, Sigmund Gottlieb, Roland Tichy, Helmut Heinen und der Intendanten des Deutschlandfunks Dr. Willi Steul verkündeten die Entscheidungen der Jurys und riefen die glücklichen Gewinner auf die Bühne. Der Ernst-Schneider-Preis ist mit insgesamt 60.000 Euro dotiert. Er gilt als wichtigster deutscher Wettbewerb für Wirtschaftspubli­zistik. In diesem Jahr hatten die Redaktionen über tausend Beiträge eingesandt.

Der Ernst-Schneider-Preis wird seit 1971 von den deutschen Industrie- und Handelskammern (IHKs) jährlich für herausragende Wirtschaftsbeiträge in den Medien verliehen. Die IHKs wollen mit diesem renommierten deutschen Wirtschaftspreis die Autoren anregen, den Bürgern Zugang zu wirtschaftlichen Themen zu verschaffen. Gleichzeitig sollen aber auch die Sender ermutigt werden, Sendeplätze für attraktiv gestaltete Beiträge, die wirtschaftliche Zusammenhänge und Hintergründe erklären, zur Verfügung zu stellen.

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Ihr Ansprechpartner ist Christian Knull
IHK Köln, Tel. 0221 1640-157, Fax 0221 1640-499, christian.knull@koeln.ihk.de

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