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IHK24

04.08.09 | Ausbildungssituation in der Pfalz: Keine Krise auf dem Ausbildungsmarkt (PM 44)

Ludwigshafen, 4. August 2009 | Nr. 44

Ausbildungssituation in der Pfalz:
Keine Krise auf dem Ausbildungsmarkt

Die Aussichten auf einen Ausbildungsplatz sind aktuell besser als in denBoom-Jahren 2007 und 2008, als die Zahl der neuen Ausbildungsverträge pro Jahrum 17% gestiegen ist. "Aktuell haben wir zwar 4,7 % weniger neuabgeschlossene Ausbildungsverträge in der Pfalz, aber dies rührt daher, dasswir auch deutlich weniger Bewerber haben. Entscheidend sind nicht die nacktenZahlen, sondern dass jeder ausbildungswillige und -fähige Jugendliche einAusbildungsangebot von uns erhält", sagt Michael Böffel, Leiter desGeschäftsbereichs Ausbildung bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) fürdie Pfalz.

Bundesweit haben sich im Juli 13,9% oder knapp 80.000 weniger Jugendliche alsim Vorjahreszeitraum bei den Agenturen für Arbeit als Ausbildungsplatz-suchendgemeldet. Die Zahl der offenen Lehrstellen ist jedoch nur um 7% oder 31.000zurückgegangen. Damit sind die Chancen der Jugendlichen, in diesem Jahr nocheinen Ausbildungsplatz zu finden, deutlich besser als im vergangenen Jahr.

Die Region Pfalz steht mit minus 4,7% im Vergleich zum Durchschnitt derrheinland-pfälzischen IHKs von minus 9,4% deutlich besser da. Im Bezirk derAgentur für Arbeit Kaiserslautern gab es Ende Juli sogar ein leichtes Plus von0,3% bei den Neuverträgen. Im Bezirk Ludwigshafen ist ein leichtes Minus von4,9% zu verzeichnen, im Bezirk Pirmasens sind es minus 6,5%, im Bezirk Landauminus 7,7%. Zurzeit sind rund zwei Drittel der zu erwartenden neuenAusbildungsverträge bei der IHK Pfalz eingegangen.

Damit wird deutlich, dass die Wirtschaftskrise sich nicht in dembefürchteten Maße auf den Ausbildungsmarkt auswirkt. Angesichts desbeginnenden Fachkräftemangels aufgrund der demografischen Entwicklung behaltenmehr und mehr Unternehmen auch in schwierigen Zeiten ihr Ausbildungsengagementbei, so die Beobachtung der IHK Pfalz.

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