Seit einigen Jahrzehnten hat sich zwischen Frankreich, Deutschland und der Schweiz eine grenzüberschreitende Zusammenarbeit entlang des Oberrheins herausgebildet. Dieser Raum umfasst:
in Deutschland: vom Land Baden-Württemberg das Gebiet der Regionen Mittlerer Oberrhein, Südlicher Oberrhein und den Landkreis Lörrach und vom Land Rheinland-Pfalz den Raum Südpfalz der Region Rheinpfalz mit den Landkreisen Südliche Weinstraße und Germersheim sowie die kreisfreie Stadt Landau und die Verbandsgemeinden Dahn und Hauenstein aus der Region Westpfalz,
in Frankreich: die Région Alsace (Départements Bas-Rhin und Haut-Rhin),
in der Schweiz: die Kantone Basel-Stadt und Basel Landschaft.
Die Oberrheinkonferenz behandelt eine Vielzahl von Themen wie beispielsweise Fragen zu Verkehr, Umwelt, Kultur, Jugend, Gesundheit. Zu den wichtigen Ergebnissen für die Wirtschaft zählt das Euregio-Zertifikat für Auszubildende an Berufsschulen sowie die Erstellung eines raumordnerischen Orientierungsrahmens für den Oberrhein.
Am 21. September 2000 beging die Oberrheinkonferenz zusammen mit der D-F-CH Regierungskommission in Basel das 25-jährige Jubiläum des Bonner Abkommens, das der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit am Oberrhein einen institutionellen Rahmen gegeben hat.
Die IHK Pfalz kann, wie die übrigen Industrie- und Handelskammern, im Oberrheingebiet Einfluss auf Themen und Beratungsergebnisse ausüben, indem sie die Sichtweise der Wirtschaft in die Beratungen von Arbeitsgruppen einbringt. Weitere Informationen über die Oberrheinkonferenz sind unter externe Links verfügbar.